Auch dieses Jahr stellten sich wieder drei Schüler*innen aus unserer Schule - Emilia Moser, Anna Winter und Jakob Tischler der Herausforderung, einen philosophischen Essay im Rahmen der Philosophieolympiade zu verfassen. Nach Linz zur Preisverleihung am 11. Februar fuhren schließlich Anna und Jakob.
Im Mittelpunkt dieses Wettbewerbes steht nicht das Auswendiglernen von Theorien, sondern das eigenständige Denken. Es geht darum, sich mit einer vorgegebenen philosophischen Fragestellung auseinanderzusetzen und dazu eigene Argumente, Gedanken und Perspektiven zu entwickeln.
Neben dem Wettbewerb selbst bot die Veranstaltung auch die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten aus unterschiedlichen Schulen ins Gespräch zu kommen. Bei einem kleinen Buffet entstanden interessante Begegnungen, bei denen Ideen ausgetauscht und Standpunkte diskutiert wurden. Besonders bereichernd war es, so viele junge Menschen kennenzulernen, die sich ebenfalls für Philosophie begeistern und Freude am Nachdenken haben.
Ein weiteres Highlight der Preisverleihung war der Gastbeitrag des bekannten Philosophen Roland Luft. In seinem Vortrag zum Thema “Dummheit” zeigte er uns, wie relevant philosophisches Denken auch für unseren Alltag ist.
Die Teilnahme an der Philosophieolympiade war für uns eine wertvolle Erfahrung. Wir konnten nicht nur unsere eigenen Fähigkeiten im Schreiben und Argumentieren unter Beweis stellen, sondern auch neue Impulse mitnehmen, die über den Wettbewerb hinausreichen. Wir erlebten einmal mehr, dass Philosophie nicht nur ein Schulfach ist, sondern eine lebendige Auseinandersetzung mit der Welt und den Fragen, die uns alle betreffen.
