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Ein besonders spannendes und eindrucksvolles Thema beschäftigte die WPG-8-Gruppe im Philosophieunterricht: die berühmte und konsequente Philosophin Hannah Arendt und der Prozess gegen Adolf Eichmann.
Anhand von Originalausschnitten aus dem Prozess sowie aus dem Spielfilm „Der Eichmann-Prozess“, der die erste Fernsehübertragung eines Gerichtsverfahrens thematisiert, setzten wir uns intensiv mit den historischen Ereignissen auseinander. Ergänzt wurde die Auseinandersetzung durch ausgewählte Passagen aus Hannah Arendts Werk „Eichmann in Jerusalem“, in dem sie ihre viel diskutierte Analyse der „Banalität des Bösen“ formuliert.
Den Abschluss bildete der Besuch des Theaterstücks „Eichmann vor Gericht“ im Landesgericht Linz. Das Dokumentartheater – nach historischen Prozessunterlagen– brachte die Atmosphäre des damaligen Geschehens auf eindringliche Weise auf die Bühne.
Texte, Interviews, Film und Theater rüttelten uns wach: Sie fordern uns auf, kritisch zu bleiben, Missstände anzusprechen und dem Thema Nationalsozialismus mit besonderer Wachsamkeit zu begegnen.
Der beeindruckende Theaterabend machte uns alle betroffen und rührte uns bis in die letzte Szene.