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Obiger Vers (Ps 18,30) steht am Beginn des neuen Schuljahres und wird uns als Jahresthema begleiten. Wir alle kennen große und bedeutende Mauern in der Geschichte (chinesische Mauer, Hadrians Wall, Berliner Mauer, etc.) und wissen, dass auch wir selbst Mauern um uns herum bauen. Meist sind es Mauern der Angst. Sie entstehen aus Enttäuschung, Misstrauen, Vorurteilen, Streit, … Mauern engen uns ein, blockieren und begrenzen.

In den drei Eröffnungsgottesdiensten am Schulanfang verdeutlichten P. Gabriel, P. Jakobus und Prof. Ammer wie sehr wir oftmals eingeengt sind und wie befreiend es dann ist, wenn man ein Hindernis, eine Herausforderung, eine Mauer überwinden konnte.

Der Vers „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“ (Ps 18,30)  kann Mut zusprechen. Gott hilft uns, Mauern und Hindernisse zu "überspringen". Das heißt nicht, dass er uns alles abnimmt, aber dass er bei uns ist und uns in der Überwindung der Hindernisse beisteht. In diesem Sinne ermutigt der Vers, sich den Herausforderungen zu stellen, über die eigenen Grenzen hinauszusehen und zu versuchen, die trennenden Mauern einzureißen, Mut zu haben für Neues, den Blick zu weiten …

Wir könnten den Vers daher auch anders lesen:
„Gott ist bei mir. Er macht mir Mut: 'Trau dir was zu. Du schaffst das!'“

Mit diesem Zuspruch und Gottes Segen gehen wir hinein in das neue Schuljahr 2021/22.